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17.01.2026 18:00

Projekt Wohnwagen / Bitte unterstützen Sie uns

Sehr geehrte Damen und Herren,

dieses Projekt was wir anstreben, hat sich aus der Selbsthilfearbeit der letzten Jahre ergeben. Durch die Begleitung unserer Patienten/innen durch die Akutphase und Heilungsbewährung zeigt deutlich den Bedarf den viele unserer Tumorpatienten haben.

Da geht es um Auszeiten/Urlaub....Abstand von der Krankheit gewinnen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Jedoch kommt Ihr das Problem, das es oft ( auch wenn die Patienten sich auf einem guten Weg befinden) nicht möglich ist. Die große Herausforderung ist, das sehr viele Patienten eine Tracheotomie sowie eine PEG haben, welches es erfordert medizinische Hilfsmittel zu benutzen. Das Reisen mit Sondenkost, Utensilien zur Pflege des Tracheostoma wie Absauggerät und Inhaliergeräte macht normales Reisen unmöglich. 

Neben dem das viele Patienten durch die Diagnose in finanzielle Schieflage geraten, ist auch immer noch das Problem der Stigmatisierung in der Öffentlichkeit. Vielen ist es unangenehm sich in öffentlichen Räumen wie Hotels etc. zu bewegen, da Sie Schwierigkeiten mit der Sprache und der Nahrungsaufnahme ein Hindernis sind.

Trotzdem benötigen auch diese Patienten diese Auszeiten um sich fern ab der Diagnose zu regenerieren und wieder Kraft zu schöpfen

Ein zweiter Ansatz ist, das wir beginnen mehr und mehr auf Veranstaltungen unser Krankheitsbild der Öffentlichkeit zu präsentieren. Kopf-Hals Tumore sind in der breiten Krebsbekanntheit noch ein sehr großes Tabuthema. Wir möchten aufklären, Prävention betreiben um hier mehr Öffentlichkeit zu erreichen.

Lange haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir diese beiden Zielsetzungen miteinander vereinen und umsetzen können. Man kann für Tausende Euros große Stabile Marktzelte kaufen, Tresen etc, was ja auch als Ausstattung von den Krankenkassen im Rahmen der Projektförderung gefördert wird. Doch da gibt es wieder das Problem des Transportes, und das viele unserer Patienten durch die Diagnose Kraft-und Konditionell soweit angeschlagen sind, dass tragen, aufbauen etc ein Problem darstellt. So macht es wenig Sinn soviel Geld eine solche Ausstattung  anzuschaffen, die dann ungenutzt in irgendwelchen Räumen steht.

Nun unsere Idee und Umsetzung:

Nach langer Überlegung sind wir auf die Idee gekommen uns als Selbsthilfe einen Wohnwagen anzuschaffen. Diesen möchten wir unseren Mitgliedern zur Verfügung stellen um eine Auszeit, einen Urlaub zu genießen. Im Umfeld von unserem Wirkungskreis sind wir auch bereit diesen für die Mitglieder zu transportieren. Der Aufenthalt auf einem Campingplatz hat den Vorteil, dass das mitführen der medizinischen Hilfsmittel kein Problem darstellt und ohne Einschränkungen alles mitgenommen hat. Beim Camping stellt man fest, dass dieses Klientel sehr hilfsbereit ist. Dazu kommt, dass der Patient selber entscheiden kann, ob der sich öffentlich bewegt, oder sich im Wohnwagen und Vorzeit zurückzieht und einfach nur die Ruhe genießt.

Ein weiterer Aspekt ist, dass wir den Wohnwagen auch als Infomobil benutzen möchten. Auf Messen und Veranstaltungen ist dieses eine gute Möglichkeit auch Präventionsarbeit zu tätigen. Hier würden wir den Wohnwagen auch bekleben lassen, mit dem Hinweis "Selbsthilfe unterwegs" und mit unserem Logo um zu zeigen was wir machen. Damit erreichen wir sehr große Aufmerksamkeit und erreichen viele Menschen. Auf einer Messe bietet es die Möglichkeit mit einem Tisch davor, Menschen anzusprechen, und bei dem Bedarf an vertraulichen Gesprächen, sich mit dem Patient/Interessenten sich in den Wohnwagen zu einem Gespräch zurück zu ziehen.

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